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TeamTalk 5.1 Beta: Bessere Lautstärke und endlich mobile Apps

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Knapp 3 Monate nach Erscheinen der finalen Version 5.0 der Sprachkonferenz-Software TeamTalk wurde nun Version 5.1 zum öffentlichen Betatest freigegeben. Neben einigen Fehlerbehebungen hat diese Version auch wieder Optimierungen und neue Funktionen im Gepäck:

  • Der Qt-Client erlaubt es, ein benutzerdefiniertes Videoformat anzugeben. Des Weiteren ist das Drehen von Bildern möglich und eine neue Option visualisiert den letzten Sprecher in einer Konferenz. Letzteres ist dann sinnvoll, wenn man sich während einer Konferenz kurz zurückziehen muss und wissen möchte, ob in der Zwischenzeit jemand etwas gesagt hat.
  • Mit der Tastenkombination STRG+G kann im Classic-Client der Status eines Raums oder eines Benutzers per Sprachausgabe vorgelesen werden.
  • Die Tab-Reihenfolge im Verbindungsdialog des Classic-Clients wurde so verändert, dass der Fokus nun zuerst auf den Adressbuch-Einträgen liegt und nicht im Eingabefeld für den Hostnamen. Wer das Adressbuch nicht nutzt und weiterhin mit den Cursortasten die Liste der zuletzt angewählten Server benutzen möchte, muss zunächst dreimal die Tab-Taste drücken, um in das Eingabefeld für den Hostnamen zu gelangen.
  • In beiden Clients wurde die Regelung von Mikrofon und Lautstärke noch einmal verändert und ist jetzt viel logischer aufgebaut. Um die Regler auf die Soundkarten-Einstellungen einzupegeln, d. h. ohne programminterne Abschwächung oder Verstärkung des Signals, müssen beide Regler auf 50% stehen. Alles darüber verstärkt das Signal, alles darunter schwächt es ab.
  • Die Medienlautstärke kann jetzt auch seitens des Absenders angepasst werden, ein entsprechender Regler befindet sich in den Soundeinstellungen des Clients. Der Pegel wird ähnlich angepasst wie bei den Reglern im Hauptfenster, wobei dieser sich im Verhältnis zur Sprachlautstärke orientiert.

Neben den Desktop-Clients wurden inzwischen auch Apps und SDK's für Mobilgeräte freigegeben oder befinden sich noch in Arbeit. Eine erste Android-Version ist kostenlos im Playstore verfügbar und für iOS gibt es ein erstes SDK. Eine fertige App ist hier jedoch noch nicht erhältlich. Wer die neuen Versionen testen möchte, findet Download-Links für die verschiedenen Betriebssysteme auf der Entwickler-Webseite. Die finale Version wird wahrscheinlich noch einige Tage auf sich warten lassen, dann werden auch die aktualisierten deutschen Sprachdateien enthalten sein.

Über den Autor

Steffen Schultz, ein lichtloser Gelegenheitsblogger aus dem Norden Brandenburgs. Ich bin auf den Betriebssystemen Windows, Linux und Android unterwegs und berichte u. a. über meine Erfahrungen beim Nutzen von Anwendungen mit Zugangstechnologien für Blinde.

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